„All my life I′ve been waitin′ for, […] for the people to say: That we don't wanna fight no more, there will be no more war and our children will play“, so heißt es in dem Lied „One Day“ des jüdischen Musikers Matisyahu aus den USA. In freier Übersetzung könnte dies bedeuten: „Mein ganzes Leben schon warte ich auf den Tag, an dem die Menschen sagen: Wir wollen nicht weiter kämpfen, es soll keinen Krieg mehr geben und unsere Kinder werden friedlich zusammen spielen“.
Der Song „One Day“ wurde – auf Initiative der Organisation ‚Koolulam‘ – bereits einige Male von jeweils mehreren Tausend Menschen unterschiedlicher Religionen (Jüdinnen und Juden, Muslimas und Muslime, Christinnen und Christen) u.a. in Israel aufgeführt und konnte dort zur Verständigung beitragen. Dabei wurde die zweite Strophe auf Hebräisch und Arabisch gesungen.
Nicht nur aus Anlass der aktuellen Kriege und Krisen wurde „One Day“ in der ersten Hälfte des Jahres 2024 zu einem Friedens-Projekt und zu einer Hymne an unserer Grundschule Markomannenstraße. Alle Klassen der Schule – insgesamt über 260 Kinder – und Teile der Kollegien aus Schule, Offenem Ganztag und ‚Treffpunkt Schule‘ sollten das Lied einüben, um es zur Schuljahresabschlussfeier am 05.07.2024 gemeinsam auf dem Schulhof aufzuführen. Über ein halbes Jahr lang wurde in den Klassen viel geübt und geprobt. Zudem haben sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken zum Text des Liedes gemacht. Viele der Kinder entwickelten eine große Begeisterung für die Utopie des kommenden Tages, an dem es keine Gewalt mehr geben wird. Für ihren eigenen Lebensalltag entwickelten sie Ideen, wie sie selbst zu diesem großen Ziel beitragen können. Während den Proben und Aufnahmen und letztlich bei der Aufführung war deutlich zu merken, dass den Kindern die Aussage des Liedes ein Anliegen ist.
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